28.1.2012
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28.01.2012
Die Geschichte mahnt - NPD verbieten
Kundgebung in Regensburg
Auftakt-Kundgebung der VVN-BdA Bayern zur Unterschriften-Kampagne
"NPD-Verbot: Jetzt aber richtig!"
Samstag, 28. Januar 2012, 12:00 Uhr
Neupfarrplatz, 93047 Regensburg
Veranstalter: VVN-BdA Bayern
28.01.2012
"13. Juni 1944"
Dokumentarfilm in Au / Hallertau
Der Dokumentarfilm "13. Juni 1944" von Markus Siebler beschreibt die
Ermordung abgestürzter us-amerikanischer Bomber-Piloten durch fanatische
Angehörige der NSDAP-Kreisleitung Freising.
Samstag, 28. Januar 2012, 16:30 Uhr
Mittelschule Au in der Hallertau, Hochfeldstr. 32 84072 Au i.d.Hallertau, Aula
Veranstalter: VHS Au in der Hallertau
29.01.2012
Mit Blues und Kusz gegen Nazi-Terror
Solidaritätsveranstaltung des Bürgerforums im Gräfenberger Rathaussaal
Künstler protestieren gegen den braunen Terror:
Frankenpoet Fitzgerald Kusz und Bluesgitarrist Klaus Brandl kommen mit ihrem
beliebten Programm „Blues&Kusz“ am Sonntag, 29. Januar um 18.30
Uhr in den historischen Gräfenberger Rathaussaal.
Der Eintritt ist frei.
Die Solidaritätsveranstaltung „Gemeinsam gegen Naziterror“ wird
vom Demokratieforum des Gräfenberger Bürgerforums in Kooperation mit
der Stadt Gräfenberg und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk
veranstaltet.
Aktueller Anlass ist der Brandanschlag in Weißenohe auf das Auto von
Michael Helmbrecht, dem ehemaligen Sprecher des Bürgerforums.
Blues&Kusz - das ist seit über 15 Jahren ein musikalisch-poetisches
Klang-Erlebnis, das dem Blues hierzulande nicht nur Exil, sondern
uneingeschränktes Heimatrecht verschafft hat. Wort und Musik, Melancholie
und Lebensfreude verschmelzen zu einer bittersüßen Einheit, mal
fränkisch-derb und trocken, mal poetisch zart wie Flaum. Da wird selbst die
Kalkach zu einem Nebenfluss des Missisippi. Der Erfolgsautor Fitzgerald Kusz,
Dichter der Franken und einer der meistgespielten deutschen Theaterautoren,
bringt Menschen und Verhältnisse mit sprachlicher Präzision und
fränkischem Mutterwitz auf den Punkt. „In seiner Lyrik erkennt sich
der Franke wieder. Und der Rest der Welt erkennt darin den Franken.“
(Süddeutsche Zeitung). Der genialische Slide-Gittarist und Songschreiber
Klaus Brandl verzaubert mit der Klang-Magie seiner Gitarre das Publikum.
Gemeinsam versprechen sie einen kultivierten Heimatabend - auch eine
solidarische Antwort auf die Terror-Anschläge brauner Mörder- Banden
und nächtlicher Brandstifter.
Sonntag, 29. Januar 2012, 18:30 Uhr
Frankoniahalle, 91322 Gräfenberg
Veranstalter:
Demokratieforum des Gräfenberger Bürgerforums in Kooperation mit der
Stadt Gräfenberg und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk
01.02.2012
"Der Mann, der Eichmann jagte"
Film und Gespräch im Münchner Gewerkschaftshaus
Vor 50 Jahren führte der Eichmann-Prozess in Jerusalem für Israelis
und Deutsche gleichermaßen zu einer ersten, ehrlichen Aufarbeitung der
gemeinsamen schicksalhaften Vergangenheit. Als Verantwortlicher für die
Deportation von mehr als vier Millionen Juden war Adolf Eichmann einer der
Haupttäter des Holocaust. Seine Ergreifung in Argentinien durch den
israelischen Geheimdienst Mossad im Jahr 1960 glich einem Agententhriller, der
jederzeit hätte scheitern können. Ein Film über die Anfänge
eines denkwürdigen Prozesses.
Film: "Der Mann, der Eichmann jagte" Regie: William A. Graham, USA
1996, 96 Min., ab 12 Jahren
Diskussion mit Helge Eikelmann, M.A.
Mittwoch, 01. Februar 2012, 19:00 Uhr
DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, 80337 München
Eintritt € 5,-
Veranstalter: Arbeit und Leben München
08.02.2012
Systemfehler Verfassungsschutz
Veranstaltung der VVN-BdA Regensburg
Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung unter Federführung
der derzeitigen Familienministerin Kristina Schröder einen konzentrierten
rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung,
Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der
Hufeisen-Theorie der Jesse/Backes-Schule, einer höchst fragwürdigen
„Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des
Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht,
gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts
außen verschoben. Dorthin, wo die „Mitte der Gesellschaft“
vermutet werden kann, die sich als „wehrhafte Demokratie“
gemäß in jeder Hinsicht überkommener Abgrenzungen gegen die
drohenden „Extremismen von links und rechts (und von Seiten „der
Ausländer“)“ zu erwehren habe. Im Fokus dieser
Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des
Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und
unbequeme Störer_innen der monströsen bundesrepublikanischen
Gartenzwerg-Idylle. Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien
Gedanken zu machen.
Ein zentraler Player in dieser Entwicklung ist der Verfassungsschutz, der 1950
gegründete Inlandsgeheimdienst. Während nicht zum ersten Mal im
Zusammenhang mit dem „NSU“-Skandal die Systemfehler des Dienstes
offenbar werden und von einer alarmierenden Verstrickung (ob über
Geldzahlungen, V-Leute, logistische Unterstützung und Deckung) des
Bundesamtes und der 16 Landesämter für Verfassungsschutz in die
Nazi-Szene ausgegangen werden kann, drängt der selbe Dienst mit
Bildungsmaterial, „Demokratielotsen“,
„wissenschaftlicher“ Begleitliteratur undPräventions- sowie
Informationsangeboten in die Öffentlichkeit, an die Schulen und in die
Politische Bildung, die bisher eher eine Domäne freier Träger war.
Auch hier geht es darum, die Deutungs- und Definitionshoheit über das
gesellschaftliche Leben und zulässige Formen der Kritik an sich zu ziehen,
zu sichern und mit wirksamen repressiven Methoden durchzusetzen. Es geht kein
Aufschrei der Empörung durch die „Zivilgesellschaft“, kein
Protest von Seiten der Lehrer_innen und Eltern und anderer Institutionen der
politischen Bildung ist zu hören und der Artikel 1 des Grundgesetzes
scheint zu lauten: „Das Image des Verfassungsschutzes ist
unantastbar“. Während linke Initiativen gegen Nazis, Blockierer_innen
von Nazi-Aufmärschen und entsprechende staatlich geförderte Projekte
mit einem dreisten Extremismusverdacht geschurigelt werden, kann der
Verfassungsschutz noch aus dem Skandal mit mindestens 10 Neonazi-Mordopfern
Kapital schlagen. Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken
zu machen.
Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und
Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für
Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin.
Als freier Journalist war er selbst als „Linksextremist“ von
rechtswidriger Überwachung und Diskriminierung durch das Bundesamt für
Verfassungsschutz betroffen.
Er ist Autor und Herausgeber des Buches „Stadt - Land - Rechts. Brauner
Alltag in der deutschen Provinz“ sowie - zum Thema - des
RLS-Standpunkte-Papiers „Geld gegen Gesinnung“:
http://www.rosalux.de/publication/37308/geld-gegen-gesinnung.html
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen
und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören,
der rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige
menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den
Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Mittwoch, 08. Februar 2012, 19:00 Uhr
L.E.D.E.R.E.R., Lederergasse 25, 93047 Regensburg
Veranstalter: VVN-BdA Regensburg
09.02.2012
"Mörderlager Dachau"
Friedbert Mühldorfer liest in Rosenheim
Aus dem Einladungstext:
Hans Beimler: geb. am 2.7.1985 in München, gefallen am 1.12.1936 vor Madrid
als politischer Kommisar des “Thälmann-Batalaillons” der XI.
Internationalen Brigade im Spanischen Bürgerkrieg.
Er wurde 1930 kommunistischer Landtagsabgeordneter, 1932 Reichstagsabgeordneter
der KPD und erhielt noch bei den Märzwahlen nach der Machtübergabe an
die Hitlerfaschisten 60.000 Stimmen in München-Oberbayern.
Am 11. April 1933 wurde Beimler nach Wochen illegaler Arbeit verhaftet, im
Münchner Polizeipräsidium gefoltert und nach 14 Tagen in das KZ Dachau
gebracht. In der Nacht vom 8. Mai zum 9. Mai 1933 gelang ihm die Flucht aus dem
Lager. Kurz danach schrieb der schwer gefolterte Hans Beimler seine Erinnerungen
an das “Mörderlager Dachau” nieder. Die Veröffentlichung
war eine Sensation, weil hier erstmals ein Häftling schonungslos über
den SS-Terror im Lager Dachau berichtete. Der Text wurde in mehrere Sprachen
übersetzt, in internationalen Zeitungen zitiert — und in Deutschland
illegal weiterverbreitet. Für die Naziregierung war die
Veröffentlichung eine propagandistische Niederlage.
Hans Beimler wollte mit seinem Bericht aufrütteln und die Menschen in
Deutschland und im Ausland zum Widerstand gegen die Nazidiktatur bewegen. Er
selbst unterstützte diesen Widerstand zunächst durch illegale Arbeit
von Frankreich, der Tschechoslowakei und der Schweiz aus, bevor er im Sommer
1936 mit den ersten Freiwilligen nach Spanien ging, um dort mit den
Internationalen Brigaden gegen die Franco-Putschisten zu kämpfen. Am 1.
Dezember 1936 fiel er vor Madrid im Alter von 41 Jahren. Bereits damals wurde er
auch im Ausland zu einem Symbol für den Kampf gegen den Faschismus.
Anläßlich des 75. Todestags erscheint nun erstmals in der
Bundesrepublik Hans Beimlers Erlebnisbericht in der Originalfassung,
ergänzt um Anmerkungen zur Entstehungsgeschichte und zu zeitgeschichtlichen
Hintergründen. In einer umfangreichen biographischen Skizze wird
außerdem der Lebensweg des Münchner Antifaschisten nachgezeichnet.
Fotos und Dokumente ergänzen das Buch, das eine neue, längst
überfällige Würdigung Hans Beimlers ermöglicht.
Es liest Friedbert Mühldorfer, Herausgeber der Neuerscheinung “Hans
Beimler: Im Mörderlager Dachau” und Landessprecher der VVN-BdA
Bayern.
Donnerstag, 09. Februar 2012, 19:00 Uhr
Z- Linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr. 45a, 83022 Rosenheim
Veranstalter: DKP Rosenheim
11.02.2012
Aktuelle Bestandsaufnahme: Rechte Entwicklungen und Antifaschismus
Tagesseminar in Augsburg
Aus dem Einladungsflyer: "
Auf diesem Seminar, eine Kooperation von DGB-Region Augsburg und DGB
Bildungswerk Bayern, wird es darum gehen, die augenblickliche Lage im Bereich
des Neofaschismus zu analysieren, neuere Tendenzen und Formierungen ebenso
herauszuarbeiten wie Aktionsformen und Handlungsweisen unter die Lupe zu nehmen.
Ziel ist ein Überblick über die rechte Szene - in Bayern und in der
Region Augsburg.
Zum zweiten werden wir uns den Bereich des Antifaschismus ansehen. Im
Mittelpunkt dieser Betrachtung stehen unterschiedliche theoretische und
praktische Positionen, die im antifaschistischen Bereich unterwegs sind, als da
wären Analyse des Neofaschismus, Ansätze der Gegenwehr,
Bündnispolitik - von militanter Orientierung bis zu breiten Bündnissen
bis weit in das bürgerliche Lager hinein -, Verhältnis zu Staat,
Polizei und Justiz sowie Forderungen an eben diesen Staat.
Des Weiteren werden wir die künftigen Perspektiven antifaschistischen
Handelns zu umreißen versuchen, generell, aber auch aus gewerkschaftlichem
Blickwinkel, und selbstverständlich bezogen auf die Augsburger Situation.
Die dabei im Kern interessierende Frage lautet: Was heißt heute
Antifaschismus und wie verhält er sich theoretisch-inhaltlich zu anderen
politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen? Am Beginn des Seminars steht
der Versuch, den spezifisch gewerkschaftlichen Zugang zum Thema genau zu
definieren, also die Frage zu klären, warum Lohnabhängige und ihre
Gewerkschaften gute Gründe haben, rechte Entwicklungen zu analysieren und
gegen sie zu arbeiten.
Das Seminar wendet sich an haupt- und ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen in
Gewerkschaften und DGB. Wir laden insbesondere aktive Kolleginnen und Kollegen
aus der Gewerkschaftsjugend ein, sich an den Diskussionen auf diesem Seminar zu
beteiligen.
Seminarinhalte:
1. Eröffnung, Begrüßung, Tagesüberblick
2. Rechte Entwicklungen: der spezifisch gewerkschaftliche Zugang
3. Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen im Neofaschismus
4. Zum Neofaschismus in der Region Augsburg
5. Antifaschismus - Inhaltliche Kontroversen und Handlungsansätze
6. Abschlussdiskussion: Perspektiven antifaschistischen Handelns
* Generell
* Aus gewerkschaftlicher Perspektive
* In der Region Augsburg
Er referieren Robert Andreasch, Journalist, Dr. Haralsd Munding, VVN-BdA
Augsburg und Wolfgang Veiglhuber, DGB-Bildungwerk Bayern
Samstag, 11. Februar 2012, 10:00 bis 17:300 Uhr
Sitzungssaal der IG Metall, Am Katzenstadel 34, 86152 Augsburg
Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.
Anmeldeschluss: Montag, 6. Februar 2012
Der Teilnahmebeitrag beträgt € 5,-.
Information/Anmeldung:
www.bildungswerk-bayern.de
Veranstalter: DGB-Bildungswerk Bayern und DGB Region Augsburg
18.02.2012
Nationalismus
Tagesseminar des DGB-Bildungswerkes in München
Aus der Ankündigung:
"Das DGB Bildungswerk Bayern lädt interessierte Kolleginnen und
Kollegen sehr herzlich zu diesem Tagesseminar zum Thema
„Nationalismus“ ein. Es ist einfach so: Nicht erst seit der
Fußball-WM „im eigenen Land“ stellen sich politische Klasse,
Medien, sonstige Öffentlichkeit, aber auch Künstler und Intellektuelle
als mehr oder minder glühende Patrioten vor. Große Teile der
Bevölkerung lassen sich das einleuchten und teilen die allseits
propagierten nationalen Prinzipien. Den Leuten wurde und wird dieser
Patriotismus als unverzichtbarer ideologischer Überbau der
„alternativlosen“ Reformpolitik präsentiert. Wie sonst soll man
sich mit der Schädigung der eigenen materiellen und sozialen Interessen
einverstanden erklären und die damit verbundenen Nettigkeiten wie
Lohnverzicht, Reduzierung sozialer Standards und andere Maßnahmen als
unvermeidbar begreifen.
Mit „Nationalismus“ soll das alles überhaupt nichts zu tun
haben. Wer sein Vaterland liebt (gut!), ist noch lange kein Nationalist
(schlecht!). Worin aber unterscheiden sich dann „Nationalismus“,
„Vaterlandsliebe“ und „Patriotismus“ genau? Warum ist
die Liebe zu Deutschland schlecht, wenn sie von NPD-Leuten zelebriert wird, aber
gut, wenn ein solches Bekenntnis von allseits anerkannten Politikern kommt?
Worin besteht der Unterschied und was unterscheidet die jeweiligen politischen
Ziele voneinander?
Nachdem der „gesunde Patriotismus“ also ein Massenphänomen ist,
der von der Prominenz aus Politik, Wissenschaft, Kultur, Religionsgemeinschaften
und Medien nach Kräften gefördert und als quasi natürliche
Grundhaltung begriffen wird, erscheint es sinnvoll, einmal ein paar Stunden
innezuhalten und mit Hilfe von Nüchternheit und Verstand einige Aspekte
dieser „gesunden“, „harmlosen“,
„natürlichen“ und obendrein (darauf muss man wirklich erst
kommen!) den Rechten angeblich das Wasser abgrabenden (so etwa immer wieder der
Schriftsteller Günther Grass) Grundeinstellung genauer zu betrachten.
Außerdem lässt sich fragen, was das alles eigentlich abhängig
Beschäftigte angeht, bzw. welche Probleme ein Mensch, der, um zu leben und
sozial zu existieren, beständig seine Arbeitskraft verkaufen (können!)
muss, überhaupt mit all diesen Fragen haben und wie ihm ein
„gesunder“ und „natürlicher“ Patriotismus bei der
Bewältigung seines Lebens eigentlich genau helfen soll.
Im Seminar wird versucht, Licht in das Dunkel diverser Begriffe und ihrer
Bedeutung zu bringen. Wer die genannten Fragen und Themen und einiges mehr
einmal in Ruhe kritisch und kontrovers diskutieren will, ist auf diesem Seminar
genau richtig.
Seminarinhalte:
Warum soll Nationalismus von übel, Patriotismus aber geboten sein?
Nationalismus ist Parteilichkeit für die Nation - aus welchen Gründen
eigentlich?
Warum bekennen sich Bürger zu Deutschland, die wenig von ihrem Vater-land
zu erwarten haben?
Gibt es einen alltäglichen Nationalismus in der Demokratie? Wer hat was vom
Nationalismus?
Worin unterscheidet sich der demokratische Alltagsnationalismus vom
Nationalismus der Faschisten?"
Es referiert Prof. Dr. Freerk Huisken
Er war Hochschullehrer an der Universität Bremen und dort in der
Lehrerbildung tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Kritik des
Bildungswesens und der Erziehungswissenschaften, „Jugendgewalt“ und
Rechtsextremismus
Samstag, 18. Februar 2012, 10:00 bis 17:00 Uhr
DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, 80337 München
Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich:
www.bildungswerk-bayern.de
Unkostenbeitrag € 5,-
Verantalter: DGB-Bildungswerk Bayern
03.03.2012
"13. Juni 1944"
Dokumentarfilm wird im Landkreis Freising gezeigt
Der Dokumentarfilm "13. Juni 1944" von Markus Siebler beschreibt die
Ermordung abgestürzter us-amerikanischer Bomber-Piloten durch fanatische
Angehörige der NSDAP-Kreisleitung Freising.
Samstag, 03. März 2012, 20:00 Uhr
Willi-Bräu, Hauptstr. 5, 85395 Attenkirchen
24.01.2012
"13. Juni 1944"
Ein Dokumentarfilm über ein NS-Verbrechen in der Hallertau
Am 13. Juni 1944 stürzte ein amerikanischer Bomber nahe Sillertshausen im
Landkreis Freising ab. Die meisten Mitglieder der zehnköpfigen Besatzung
können sich zunächst mit dem Fallschirm retten.
Kurze Zeit später wurden drei Amerikaner durch fanatische Angehörige
der NSDAP-Kreisleitung Freising auf brutale Art und Weise ermordet.
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18.01.2012
Zeitzeugin Lina Haag feiert 105. Geburtstag
Am 18. Januar 2012 begeht die antifaschistische Widerstandskämpferin Lina
Haag ihren 105. Geburtstag.
Als Frau des kommunistischen Reichstagsabgeordneten Alfred Haag wurde Lina Haag
1933 von den Nationalsozialisten verhaftet und jahrelang in verschiedenen
Gefängnissen und dem KZ Lichtenburg gefangen gehalten.
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14.01.2012
Aufklärungsquote bis dato: "Null komma Null"
Neonaziterror in Nordbayern geht weiter
Erschreckend lang ist die Liste von Einschüchterungsversuchen gegen
NazigegnerInnen und MigrantInnen in Nordbayern, die das Nürnberger
Bündnis Nazistopp bekannt macht.
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13.01.2012
Offener Brief der VVN-BdA zum Neonaziaufmarsch in Dresden
In einem Offenen Brief an die Verantwortlichen im Bund und im Freistaat Sachsen
fordert der Bundesverband der VVN-BdA das Verbot des geplanten Naziaufmarsches
in Dresden.
Denn, so die Bundesvorsitzenden Cornelia Kerth und Prof. Dr. Heinrich Fink:
"Jeder Nazi-Aufmarsch verhöhnt die Opfer - die von damals und die von
heute!"
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09.01.2012
Erneuter Neonazi-Anschlag in Fürth
Das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus wendet sich
mit der folgenden Presseerklärung an die Öffentlichkeit:
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01.01.2012
Neue Kampagne für NPD-Verbot -
bayerische Auftakt-Kundgebung am 28. Januar in Regensburg
Unter dem Motto „NPD-Verbot: Jetzt aber richtig“ startet die VVN-BdA
erneut eine Unterschriften-Kampagne für das Verbot der NPD.
Der Landesverband Bayern der VVN-BdA beginnt die Unterschriftensammlung am 28.
Januar 2012, 12:00 Uhr mit einer Auftakt-Kundgebung auf dem Neupfarrplatz in
Regensburg.
An der Kundgebung „Die Geschichte mahnt: NPD verbieten“ werden
zahlreiche Mitglieder des Landsvorstands und des Landessprecherkreises der
bayerischen VVN-BdA teilnehmen.
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31.12.2011
Anschlag in Gräfenberg
Auto eines prominenten Nazigegners demoliert
Auf den Privat-PKW des langjährigen Sprechers des Bürgerforums
Gräfenberg ist in der Nacht vom 29./30.12.2011 zwischen 01.30 Uhr und 6.00
Uhr ein Anschlag verübt worden.
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29.12.2011
Rundbrief der VVN-BdA Nürnberg
In einem Rundbrief informiert die VVN-BdA regelmässig über ihre
Aktivitäten.
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23.12.2011
Schläger, aber kein Totschläger?
Revision im Fall des "Nürnberger U-Bahn-Schlägers" verworfen
Der brutale Überfall eines Nürnberger Neonazis auf einen
17-jährigen Jugendlichen in Nürnberg, den das Opfer nur mit knapper
Not überlebte, war nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs
kein versuchter Totschlag.
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20.12.2011
NPD-Verbot: Jetzt aber richtig! kann ab sofort online unterschrieben werden
Unterschreiben Sie hier:
http://www.npd-verbot-jetzt.de/unterschreiben/
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