„Für einen würdigen Erinnerungsort“ am einstigen Standort der Synagoge/ Antifaschisten von der VVN-BdA fordern Konzept und Übergangslösung am Schauplatz der faschistischen Reichspogromnacht / „Geschichtsbewusstsein gehört ins Stadtbild!“

23. Februar 2026

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Hof / Wunsiedel

Im Dezember 1938 bekam die Baufirma Gebrüder Peters vom gleichgeschalteten Hofer Stadtrat einen lukrativen Auftrag: Die in der Reichspogromnacht – in Hof am 10. November – weitgehend zerstörte Synagoge plattzumachen. Stattliche (damals) 400 Reichsmark kassierte die Firma. Dafür musste die jüdische Gemeinde aufkommen. Später wurde die entstandene Leerfläche, ein Schandfleck, überbaut. Fast 100 Jahre später ist der Ort zahlreicher Gedenkfeiern wieder zur Brache geworden. Nichts gegen die Pläne zugunsten der Feuerwehr. Aber es sei „nicht zu akzeptieren, dass dort zur Zeit überhaupt nichts an die historische Besonderheit dieses Ortes erinnert“, findet die Kreisvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Hof-Wunsiedel bei einer Ortsbesichtigung. Aber ließe sich der Bauzaun aus Gitterelementen nicht problemlos als Informationsfläche nutzen? Also gingen die Hofer Antifaschistinnen und Antifaschisten schon mal mit gutem Beispiel voran.

Seit dem vergangenen Samstag macht gut sichtbar ein Banner im Baustellengitter-Format auf die Besonderheit dieser Baustelle aufmerksam. Mit der vergrößerten Abbildung der Gedenktafel aus dem Jahr 1983 ist ein Anfang gemacht. Kritisch merkt die VVN-BdA nebenbei an, dass ausgerechnet an dem geschichtsträchtigen Datum 10. November mit dem Abriss des baufälligen Theatergebäudes begonnen wurde. Nicht nur die Kreisvorsitzende Eva Petermann empfand diese Terminierung als „zumindest ausgesprochen gedankenlos“. Zu begrüßen sei jedoch „der allgemeine Konsens, am Hallplatz nach Abschluss der Bauarbeiten ein würdiger Erinnerungsort“ zu schaffen, sagte Petermann. Sie warnte allerdings davor, „ein solches Projekt übers Knie zu brechen“. Noch sei doch Zeit, zusammen mit dem Kulturamt und der ganzen Stadtgemeinschaft, inklusive der Schulen, Ideen zu entwickeln. „Und warum nicht auch auf die Kreativität lokaler Künstler und Künstlerinnen zurückgreifen?“, so jedenfalls der Vorschlag der VVN-BdA.

In der Zwischenzeit könnten weitere Banner über den historischen Ort informieren. Vorstellbar seien z.B. mit historische Bilder über die einstige Synagoge, die erst 1927 eingeweiht worden war. Fotos von dem verbrecherischen Treiben von SA und SS während des Pogroms gute 10 Jahre danach dürften bei einer solchen Outdoor-Dokumentation nicht fehlen. Angesichts von Rassismus und Antisemitismus in der heutigen Zeit im Zuge des Erstarkens ultrarechter und faschistischer Kräfte „müssen Geschichtsbewusstsein und die Mahnung des „Nie wieder!“ mehr denn je ins Stadtbild geholt werden“, fordert Eva Petermann.

Nicht zuletzt sei dies eine Gelegenheit, das Wirken des ersten Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde nach 1945, Wolf Weil, ins Bewusstsein zu rücken. Bekanntlich überlebte dieser den Holocaust mit Hilfe Oskar Schindlers. Seine Frau Alfreda, geb. Bachner, ebenfalls in Hof gestrandete Holocaust-Überlebende, starb fast hundertjährig am 24. Januar 2021. Nach Wolf Weil (gestorben 1988) wurde bekanntlich vor fünf Jahren eine Straße nahe dem jüdischen Friedhof benannt.

Der Kreisvorstand der VVN-BdA fordert zweierlei: Zum einen soll der Stadtrat für die vorgeschlagene Interimslösung Sorge tragen. Zum anderen möge das gewählte Gremium in einem späteren Beschluss, nicht zuletzt in Abstimmung mit der Israelitischen Kultusgemeinde, mit einem wissenschaftlich wie künstlerisch fundierten Konzept die Weichen stellen für einen würdigen Erinnerungsort. Die VVN-BdA bietet dabei gern ihre Unterstützung an.

Auf einem großflächigen Banner am Hallplatz fordert die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Hof-Wunsiedel einen „würdigen Erinnerungsort“ an diesem geschichtsträchtigen Gelände. Auf dem Gelände der jetzigen Baustelle wurde vor 100 Jahren die einstige Synagoge eingeweiht. Am frühen Morgen des 10. November kam es hier zu Pogromen eines Mobs aus SA und SS. Seit längerem finden hier Gedenkveranstaltungen der Stadt Hof und der Israelitischen Kultusgemeinde statt.

Presseerklärung zur Verurteilung von Maja T.

10. Februar 2026

Ungarn: Antifaschismus wird kriminalisiert – Geschichtsrevision genehmigt

Die Fédération Internationale des Resistants (FIR) – Association Antifasciste, die Dachorganisation von Partisanen, Veteranen des antifaschistischen Widerstands, Deportierter, Familienangehörigen und und heutiger Antifaschisten verurteilt gemeinsam mit dem Verband der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten (MEASZ), der deutschen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), und dem österreichischen Bundesverband österreichischer Widerstandskämpfer und Antifaschisten, Opfer des Faschismus (KZ-Verband) den Umgang der ungarischen Regierung mit dem derzeit größten jährlichen Nazi-Aufmarsch zum „Tag der Ehre“ in Ungarn und das Urteil gegen Maja T.

Am 4. Februar wurde die beklagte Person Maja T. in einem politischen Schauprozess in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt, weil sie vorgeblich an einem „terroristischen“ Angriff auf ungarische Neonazis beteiligt war. Aus dem Beweismaterial um die körperliche Auseinandersetzung vor zwei Jahren ergab sich weder eine direkte Beteiligung der beklagten Person, noch die Behauptung der ungarischen Justiz, dass es sich bei den Akteuren um eine kriminelle Organisation handele. Daran ändert auch nichts die Erklärung der Orbán-Regierung – im Nachvollzug der Vorgaben von Donald Trump – im vergangenen Jahr „die Antifa“ zu einer „terroristischen Organisation“ zu erklären. Wir erinnern daran, dass die beklagte Person entgegen einem deutschen Gerichtsbeschluss rechtswidrig in einer „Nacht und Nebel“-Aktion der Staatsanwaltschaft an die ungarische Justiz ausgeliefert wurde. Seitens des ungarischen Justizministeriums wird auch nach dem Urteil noch Druck auf die verurteilte Person ausgeübt, die während des Verfahrens mit einem Hungerstreik gegen unmenschliche Haftbedingungen protestiert hatte. Man sei nur bereit, sie nach Deutschland zur Haftverbüßung zu überstellen, wenn sie auf eine Revision gegen das Gerichtsurteil verzichte.

Hintergrund des Verfahrens war eine handgreifliche Auseinandersetzung gegen den seit vielen Jahren in Budapest stattfindenden Aufmarsch internationaler neofaschistischer Gruppen zum „Tag der Ehre“, der eine Rehabilitierung von SS, Wehrmacht und ungarischer Kollaborateure bedeutet. Die FIR und ihre Mitgliedsverbände haben schon mehrfach gegen diese Form von Geschichtsrevisionismus protestiert und die ungarischen Behörden aufgefordert, solche Provokationen zu unterbinden. Auch in diesem Jahr sind wieder Veranstaltungen zum „Tag der Ehre“ in Budapest geplant. Während in den vergangenen Jahren die Stadtverwaltung versucht hat, durch Verbote bzw. Auflagen das neofaschistische Treffen zu unterbinden, hat diesmal die Polizei, die unter direkter Leitung der Orbán-Regierung steht, alle antifaschistischen Proteste gegen dieses Treffen untersagt. Das betrifft selbst eine Gedenkaktion mit der Auschwitz-Überlebenden Katalin Sommer, die am Mahnmal für die ermordeten jüdischen Menschen am Donau-Ufer sprechen sollte. Neonaziaktivitäten, bei denen Akteure in historischen SS-Uniformen mit Hakenkreuzen und anderen faschistischen Symbolen zu sehen sind, wurde seitens der Polizei ausdrücklich genehmigt.

Die antifaschistischen Verbände aus Deutschland, Österreich und Ungarn, die sich seit vielen Jahren gegen die Rehabilitierung der NS-Verbände engagieren, verurteilen diese Entscheidung der ungarischen Regierung und der ihr direkt unterstellten Sicherheitskräfte, die eine Umkehrung von Opfern und Tätern bedeutet, eine Kriminalisierung der Antifaschisten und einen Freibrief für Neonazis. Deshalb wird in Berlin, Wien und anderen Städten vor ungarischen Botschaften und Konsulaten gegen das Verbot der angemeldeten Protestaktionen in Budapest demonstriert. Vor vielen Jahren lautete die Losung der FIR „Nie wieder ein SS-Europa!“ – offenbar ist der Slogan aktueller als jemals befürchtet.

VVN-BdA verurteilt völkerrechtswidrigen US-Angriff auf Venezuela

3. Januar 2026

Mit Entsetzen nimmt die VVN-BdA zur Kenntnis, dass auf die völkerrechtswidrigen US-Militäreinsätze gegen venezolanische Schiffe und Boote nun ein großangelegter Militäreinsatz im Landesinnern gefolgt ist. Strategie und Taktik der USA orientieren sich dabei ganz offensichtlich an der US-Politik der 70er und 80er Jahre in Lateinamerika. Handlungsleitend ist dabei weiterhin die sogenannte Monroe-Doktrin nach der die USA die unabänderliche Vormachtstellung in Mittel- und Südamerika haben sollten. Die Botschaft an die anderen lateinamerikanischen Staaten ist klar: die USA nehmen ihren „Hinterhof“ wieder in Besitz und wer sich den US-amerikanischen Interessen nicht beugt, muss mit härtesten Konsequenzen rechnen.

Unabhängig davon, wie die Regierung Maduro politisch einzuschätzen ist, führt das Vorgehen der Trump-Administration zu einer weiteren Implosion regelbasierten Vorgehens in der Weltpolitik. Mit Donald Trump und seiner Administration sind eine regelbasierte Ordnung und Rechtsstaatlichkeit nicht möglich und Frieden unerreichbar.

Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen Angriff auf zu verurteilen und der Erosion des Völkerrechts mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzutreten.

USA raus aus Venezuela – Lateinamerika ist kein „Hinterhof“!

Mahnendes Gedenken an die faschistischen Pogrome vom 9./10. November 1938

10. November 2025

Vor 87 Jahren, am 9./10. November 1938, fanden die faschistischen Novemberpogrome in Deutschland statt. Im ganzen Land – koordiniert und inszeniert vom Nazi-Regime – wurden jüdische Bürger*inne und ihre Unterstützer*innen überfallen, gedemütigt, schwer verletzt, ausgeraubt und ermordet. Nachbar*innen stahlen die Habseligkeiten von Verfolgten, Anwohner*innen plünderten und verbrannten Synagogen, schikanierten, bedrohten und töteten Menschen. Die faschistischen Behörden unterstützten das Treiben, der Staat wollte das antisemitische Fanal, die Kirchen deckten den Terror aus religiös-fanatischer Überzeugung, die Medien lieferten die ideologische Munition.

Mehrere hundert Jüdinnen und Juden wurden ermordet, etliche Synagogen, Friedhöfe, Geschäfte und Wohnungen zerstört. Zehntausende jüdische Menschen wurden in Konzentrationslager verschleppt und dort gefoltert oder getötet.

Die Novemberpogrome gelten als wichtiger Übergang und Vorbereitung zur Shoah, dem planmäßigen antisemitischen Massenmord. Das Regime wollte im November 1938 testen, ob solche Verbrechen möglich waren – und sie waren es, weil es nur wenige Widerstandsbewegungen gab und die Mehrheit auf der Linie des faschistischen Terrors war.

Gestern erinnerten wir an vielen Orten an die Opfer dieses Terrors.
Antisemitismus muss entschlossen bekämpft werden!

Im Folgenden die Rede von Luise Gutmann in Freising:

Gedenken der VVN-BdA Freising-Moosburg an die Opfer der Reichspogromnacht am 10. November 2025 in Freising

Rede Luise Gutmann

Wir stehen hier auf dem Marienplatz mitten in der Stadt, um der Opfer der Pogromnacht zu gedenken. Mitten in der Stadt lebten und arbeiteten auch die wenigen jüdischen Familien, die es hier gab. Ignatz und Lina Neuburger schufen sich mit einem Textil- und Modewarengeschäft eine Existenz in der Bahnhofstraße und gründeten eine Familie. Das war 1881 als sie in Freising anfingen. Ihre Kinder Alfred, Siegfried und Emma waren bereits gebürtige Freisinger.

Bernhard Holzer und sein Bruder Oskar gründeten das „Warenhaus Gebr. Holzer“ in der Oberen Hauptstraße. Bernhard Holzer heiratete 1894 Jette Neumeier. Ihre beiden Kinder Irma und Siegfried wuchsen hier auf.

Ein paar Jahre später gab es das Kaufhaus am Marienplatz von Johanna Krell und ihrem Mann Marcus Lewin. Es lebten nicht viele Juden in Freising, aber doch noch einige Menschen mehr, als die Familien, die ich hier erwähnt habe. An sie alle sei hier und heute mitten in Freising gedacht.

Sie alle wurden zunehmender antisemitischer Hetze ausgesetzt und eine Generation später staatlichem Terror, behördlich organisiertem Raub, Vertreibung, tödlicher Verfolgung bis in die Vernichtungslager.

Ab 1933 gab es keine Bürgerinnen und Bürger mehr es gab nur noch Volksgenossen und Parteigenossen und solche die aus der Volksgemeinschaft ausgemerzt, ausgeschlossen wurden.

„Zum Anschauen“ zerrten sie Irma Holzer aus dem Haus und misshandelten sie schwer. Eine gesteigerte Hetzte ist bereits Monate vor der Novembernacht nachweisbar. Das Pogrom war organisiert und der Volksgemeinschaftsmob hetzte sich selber auf, im Stieglbräu, im Colosseum und in anderen Wirtshaussälen sprachen die örtlichen Nazifunktionäre. Die jüdischen Familienväter waren bereits im KZ Dachau. Und so holten sie Irma Holzer. Dann zog der dreitausendköpfige Mob vor das Haus meines Großvaters Jakob Lehner. Dank der historischen Forschung von Guido Hoyer ist inzwischen allgemein bekannt, was dann passierte. Sie zogen Max Lehner in einem Schandmarsch durch die Stadt. Um seinen Hals hing ein Schild „ich bin ein Judenknecht“.

Verehrte Anwesende ich wurde für diese Gedenkkundgebung als Tochter von Max Lehner angekündigt. Deshalb das Folgende.

Was oder wie habe ich über die Verbrechen des Naziregimes erfahren.

Meine Familie war nicht redseliger als andere. Aber Kinder lernen nicht nur aus expliziten Erzählungen. Kinder machen sich sehr bald eine Vorstellung davon, was erlaubt ist, und was sie bei ihren Eltern in Schwierigkeiten bringen könnte. Sie wissen auch was gleiche und was ungleiche Behandlung bedeutet. Und man trifft auch schon im zarten Vor- und Grundschulalter Entscheidungen, ob man sich jetzt mal entsprechend den vermuteten elterlichen Maßstäben verhält, also den geraden Weg zum Kindergarten geht, oder mal eine Schleife über die Hauptstraße wählt.

Was ich sagen will, schon sehr früh bekommen wir Dinge mit und treffen auch Entscheidungen.

Es waren zwei Freisinger, die mich viel später auf die Ereignisse der Pogromnacht angesprochen haben. Beide kannte ich persönlich kaum. Sie fragten, ob ich wüsste, was meinem Vater von den Nazis geschehen sei. Beide Male sagte ich ja, ich weiß Bescheid.

Ich habe und hatte aber keine Erinnerung an ein Gespräch, indem mir explizit Mitteilung gemacht worden wäre. Ich hatte den Eindruck, ich wüsste es immer schon. Was die Freisinger jüdischen Familien betrifft, erinnere ich einen Satz meines Vaters, er sagte bedrückt „es ist ja keiner zurückgekommen.“

Ich weiß, dass mein Großvater sich mit meinem Vater oft unterhielt und meine Mutter die schmachvolle traumatisierende Geschichte des Schandmarsches von ihrem Schwiegervater erfahren hat.

Mein Gedächtnis oder mein Bewusstsein über die Geschichte des Naziterrors ist über die Zeit hinweg wie ein Mosaik entstanden, das sich aus vielen einzelnen Steinen zusammensetzt, ein Mosaik das nie vollständig sein wird. So in Puzzleteilchen ist ein einzelnes Wort aus dem Mund meines Großvaters, das mit inbrünstigem Hass ausgesprochen wurde und sich auf die Nazis bezog.

Das Wort heißt „Staatsverbrecher“.

Als später das große Schweigen in den Familien thematisiert wurde, dass man als Kind von den Eltern keine Antwort bekam, dachte ich, ich fragte ja auch, „wie konnte das geschehen?“ Mein Vater dachte mit mir gemeinsam über diese Frage nach.

Als ich zu Beginn meines Studiums auf Vermieter traf, die mir von der Hitlerjugend vorschwärmten, konnte ich es nicht fassen. Ich war der irrigen Auffassung, dass alle die Nazis hassten und diese Verhältnisse nie wieder haben wollten. Ich sollte mich noch oft wundern.

Ich stehe aber auch hier vor Ihnen als Landessprecherin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Nach der Shoa – wahr aber nicht tröstlich – war nichts mehr wie vorher. Das Freising, in dem sich die jüdischen Familien eine Existenz und eine Zukunft für ihre Kinder aufgebaut hatten, gab es nicht mehr. Die Volksgemeinschaft hat dieses Freising für immer zerstört.

Über die Wiedergutmachung danach will ich gar nicht reden. Der erste Beauftragte für Wiedergutmachung in Bayern, Dr. Philipp Auerbach, selbst Auschwitzüberlebender, der tausenden von DPs zu ihren Ansprüchen verholfen hat, bei dem sich auch zwei rassisch verfolgte Frauen, Mutter Bertha und Tochter Margit Ujhely, die alt, krank und verarmt im Heiliggeistspital hier in Freising lebten, in rührender Weise für die Brennholz- und andere Hilfen bedankten. Diese beiden mussten schließlich noch erleben, dass das Leben der Ruf, die Existenz und die Gesundheit von Dr. Philipp Auerbach durch den bei uns allen fortwirkenden Antisemitismus der vollständig zerstört wurde.

Wenn Erinnerung an deutsche Verbrechen in den Dienst einer deutschen Selbstbestätigung gestellt wird (Weltmeister der Erinnerungskultur!), wenn Gedenken als Grundlage einer nationalen Identität dienen soll, wenn Erinnern prinzipiell auf nationale Harmonisierung und Vergemeinschaftung ausgerichtet ist, dann besteht die Gefahr, dass alles, was nicht ins Bild des erfolgreichen historischen Lernprozesses passt, nicht wahrgenommen wird, nicht von der Öffentlichkeit, nicht von politisch Verantwortlichen, nicht von Ermittlungsbehörden, nicht von der Justiz. Dann wird ausgeblendet oder zur Ausnahme erklärt. Dann mordet ein NSU über viele Jahre unerkannt.

Die massiven Angriffe der AfD auf die Erinnerungskultur zeigen, dass sich der vermeintliche Konsens nach der Weizäcker-Rede vor 40 Jahre ebenso wenig eingestellt hat, wie die demokratische Läuterung. Die AfD ist keine normale Partei. Wir fordern ihr Verbot.

In Gedenken an die Opfer des antisemitischen Terrors vom 7. 10. 2023

7. Oktober 2025


Heute jährt sich zum zweiten Mal der größte Anschlag auf jüdisches Leben seit dem Ende der Shoa. Über tausend Menschen wurden von der radikalislamistischen Hamas brutal ermordet, über 5000 Menschen verletzt und über 200 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Noch immer werden dutzende Geiseln unter unmenschlichen Bedingungen in Gaza festgehalten.

Im Folgenden ein Redebeitrag von einer Kundgebung in Regensburg am 6. Oktober 2025:

Liebe Antifaschist*innen,

der 07. Oktober 2023 hat sehr viel verändert. Er hat Umwälzungen gigantischen Ausmaßes in Bewegung gesetzt. Er war Auslöser, aber auch Schlusspunkt für sehr vieles.

Er hat vorhandene Gräben zementiert, zugeschüttete Gräben wieder tief aufgerissen und neue Gräben geradezu aufgesprengt. Einige dieser Gräben, die zwischen Freundschaften, Familien, religiösen Gemeinschaften, Gesellschaften, Szenen, politischen Gruppen, Verbänden, Vereinen, Gewerkschaften und anderen Organisationsformen verlaufen, werden schwerlich oder vielleicht auch nie wieder zuzuschütten sein.

Der 07. Oktober hat viele Menschen, Beziehungen und Organisationen verändert. Vor allem aber hat der 07. Oktober 2023 die Leben vieler Menschen verändert. Er hat sehr viele, viel zu viele Leben beendet und signifikant verschlechtert. Die Leben der Israelis (und auch vieler anderer Staatsbürger*innen), die an diesem Tag in ihren Häusern, auf der Straße, auf dem Supernova-Festival massakriert, gefoltert, vergewaltigt, gedemütigt, verletzt und verschleppt wurden. Noch immer sind dutzende Geiseln in den Händen der Hamas. Seit nunmehr 2 Jahren. Das Hamas-Pogrom hat auch eine groß angelegte Vergeltungsoffensive Israels in Gang gesetzt, die bis heute andauert und die Situation für Hunderttausende Palästinenser*innen unerträglich macht. Neben gezielten Schlägen gegen die terroristischen Führer im Gazastreifen (und in Palästen in anderen Ländern) legt das israelische Militär ganze Viertel und Städte in Gaza in Schutt und Asche, tötet Zivilist*innen, zerstört ihre Häuser und macht sie zu Binnenflüchtlingen. Die Versorgungslage ist katastrophal, die Bevölkerung leidet unter prekärsten Bedingungen.

Der 07. Oktober 2023 hat aber auch das Leben von Jüd*innen weltweit in der Diaspora, im Vereinigten Königreich, in den USA, in Deutschland und vielen weiteren Ländern dramatisch verschlechtert. Jüdische Einrichtungen, Lokale, Schulen, Synagogen, Sportteams und nicht zuletzt jüdische Menschen selbst sind teils akuten Gefährdungen und Gefahren ausgesetzt. Gefahren, die von Antisemit*innen ausgehen. Gefahren, die durch antisemitische Worte und Taten, durch Schmähungen, Feindmarkierungen, Ausgrenzungen, beiläufige und gezielte Angriffe konkret werden. Man muss leider konstatieren: Jüdisches Leben ist in der ganzen Welt akut gefährdet.Und damit dürfen wir uns, liebe Antifaschist*innen, niemals abfinden. Und deshalb sind wir heute hier.

Der 07. Oktober 2023 geht zurück auf eliminatorischen Antisemitismus der Hamas und ihrer Verbündeten. Er ist eine direkte Folge der Ideologie, Israel als Schutzraum für Jüd*innen rückstandslos vernichten zu wollen und so viele Jüd*innen zu töten, wie nur möglich.

Der Hamas ist das Leben nichts wert. Israelis und Jüd*innen möchte sie vernichten. Auch anderen „Ungläubigen“ wünscht sie den Tod. Und zum Leben von Palästinenser*innen hat sie ein allenfalls funktionales Verhältnis. Die Menschen in Gaza sind ihr Faustpfand und ihr nur auf Todesstatistiken, die durch die Nachrichten der Welt gehen, etwas wert. Hamas schert sich überhaupt nichts um die palästinensische Bevölkerung.

Ja: der Krieg in Gaza muss schnellstens enden. Im Interesse der Geiseln und ihren Angehörigen, im Interesse der Israelis, im Interesse der palästinensischen Bevölkerung vor allem in Gaza, aber auch in der Westbank. Und auch im Interesse von Jüd*innen in Israel und andernorts.

Als Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, die 1947 von Widerstandskämpfer*innen, Verfolgten und Überlebenden gegründet wurde, wollen wir, dass die Opfer der NS-Vernichtungspolitik unvergessen bleiben. Wir wollen die Erinnerung wachhalten, aber auch dafür Sorge tragen, der Ideologie des Nazismus, des Rassismus und Antisemitismus den Boden zu entziehen.

Antifaschismus war, ist und bleibt notwendig. Und der Kampf gegen Antisemitismus in allen seinen Facetten muss dabei stets integraler Bestandteil sein. Das sind wir den ermordeten Jüdi*innen, das sind wir den lebenden Jüd*innen, ja das sind wir uns allen selbst schuldig.

Keine neuen Berufsverbote – Sofortige Einstellung von Lisa Poettinger in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien in Bayern

25. September 2025

Landesvorstand der VVN-BdA e.V. Bayern fordert:

Keine neuen Berufsverbote – Sofortige Einstellung von Lisa Poettinger in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien in Bayern

Der Landesvorstand des Landesverbands Bayern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten protestiert gegen das faktische Ausbildungsverbot für die Lehramtsstudentin Lisa Poettinger und fordert die sofortige Zulassung zum Referendariat für das Lehramt an Gymnasien in Bayern.

Unter den Frauen und Männern, die vor fast 80 Jahren nach dem Ende der Naziherrschaft auch in Bayern die VVN als überparteiliche Organisation ehemaliger NS-Verfolgter gegründet hatten, waren auch viele, welche im April 1933 die „Säuberung“ des öffentlichen Dienstes von Juden, „Marxisten“ und anderen „Staatsfeinden“ erleiden mussten. Nie wieder sollten im neu gegründeten demokratischen Bayern solche Ausgrenzungen Wirklichkeit werden; das sollte die Bayerische Verfassung, an der viele NS-Verfolgte mitwirkten, garantieren.

Undenkbar wäre es damals gewesen, kapitalismuskritische Positionen als „verfassungsfeindlich“ zu diffamieren. So begründete der CSU-Abgeordnete Alois Schlägl die wirtschaftspolitischen – und gegen „Profitmaximierung“ gerichteten – Artikel der Bayerischen Verfassung in der Verfassungsgebenden Landesversammlung Bayern am 13. September 1946 mit den Worten: “ […] der Nationalsozialismus hat diese machthungrigen Kapitalisten in keiner Weise enttäuscht. Sie konnten Millionen und Milliarden als Profit in ihre Taschen stecken. (…..) Es wäre ein Verbrechen, heute und für die spätere Zukunft dem Privatkapitalismus allein das Wort zu reden. […] Da die Verfassung eine Synthese zwischen Gemeinwirtschaft und Privatwirtschaft darstellt, so sind in dieser Verfassung genügend Artikel enthalten, welche diesen Umstand zum Ausdruck bringen.“

Knapp 80 Jahre später droht der Lehramtsanwärterin Lisa Poettinger ein Ausbildungsverbot, weil sie u.a. den Begriff „Profitmaximierung“ verwendet und auch ihren Protest gegen die Umweltzerstörung kapitalismuskritisch versteht.

Die Zeit des Kalten Krieges mit Ausgrenzungen und Berufsverboten sollten auch in Bayern endgültig vorbei sein. Demokratie braucht gerade heute kritische und engagierte Menschen, sonst hat sie keinen Bestand. Dies gilt in besonderem Maße auch für Lehrerinnen und Lehrer.

Der Landesverbands Bayern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten fordert vom Kultusministerium und vom Freistaat Bayern die Rücknahme des bisherigen Ausbildungsverbots und die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien zum nächstmöglichen Termin.

Der Landesvorstand der VVN-BdA e.V. Bayern
München, 24.9.2025

Besuchs das Figurenfeld Eichstätt am 18. Oktober

18. September 2025

An alle Interessierten,

die Kunstinstallation gegen Krieg und Gewalt, die sich eingebettet in die Natur oberhalb von Eichstätt befindet, umfasst 78 Skulpturen des Bildhauers Alois Wünsche-Mitterecker (1903 – 1975), der als Kriegszeichner im 2. Weltkrieg die „Schlachten“ und das Schlachten der deutschen Wehrmacht festhielt und der auf Grund dieser schrecklichen Erfahrungen nach dem Krieg seine Erlebnisse als Bildhauer in mahnende Zeugnisse umsetzte. Der Künstler war vor dem Krieg überzeugter Nationalsozialist, doch diese Kriegserlebnisse veränderten seine Überzeugungen und sein Leben grundsätzlich. Er hat künstlerisch die Warnung „Nie wieder Krieg“ mit seinem „Figurenfeld“ in der kargen Landschaft des Hessentals oberhalb von Eichstätt eindrucksvoll realisiert. Es erinnert einen an das Kriegsgemälde „Guernica“ von Picasso. Für mich ist dieses künstlerische Mahnmal in der Natur das großartigste Mahnmal gegen Krieg und Gewalt, das ich in Bayern kenne. 

Weitere Infos unter https://www.eichstaett.de/sehenswertes/figurenfeld_im_hessental-1758/ . Es hat leider heute eine besondere Aktualität und es ist noch viel zu wenig bekannt. 

Wir haben im vergangenen August als VVN-BdA Nürnberg einen Ausflug mit ca. 15 Kamerad*innen dorthin unternommen. Alle waren sehr beeindruckt. Einige Fotos von dem Ausflug siehe unten.

Um einem größeren Kreis von Interessierten diesen Besuch zu ermöglichen, haben wir eine Führung durch den Vorsitzenden des Kuratoriums für das Mahnmal e.V., Herrn Bittl, am 18. Oktober diesen Jahres organisiert. Im Anschluss an die Besichtigung besteht die Möglichkeit, sich in einem Gasthaus in der Nähe von Eichstätt zu stärken und auszutauschen. 

Am günstigsten ist eine Anreise in Fahrgemeinschaften im PKW. Grundsätzlich kann man auch mit der Bahn anreisen. Man müsste dann aber mit Sammeltaxi zum Figurenfeld außerhalb von Eichstätt fahren, da es keine gute Busverbindung dorthin gibt. Zu Fuß ist es vom Stadtbahnhof ein Weg von ca. 45 Minuten Dauer, z. T. bergauf. 

Interessierte Personen sollen sich per Email bei mir melden: b.wandt@t-online.de

Mit solidarischen Grüßen
Hannes Wandt

Landesdelegiertenkonferenz 2025

14. September 2025

Bericht: Daniel Weigelt / Lisa Freunek
Fotos: Daniel Weigelt

Am Wochenende des 13./14. September fand die Landesdelegiertenkonferenz 2025 der VVN-BdA Bayern im Max-Mannheimer-Haus in Dachau statt. Es nahmen 40 Delegierte aus verschiedenen Kreisvereinigungen teil.

Am Samstag wurden der Rechenschaftsbericht des Landesvorstands, der Kassenbericht sowie der Revisionsbericht vorgestellt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Am Nachmittag folgten zwei Vorträge. Ines Eichmüller, vom Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V., berichtete über die lange verdrängte Opfergruppe der sogenannten „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“. Im Anschluss entstand ein gemeinsames Foto mit dem Banner „Kein Mensch war zu Recht im KZ“ als sichtbares Zeichen der Solidarität.

Danach sprach Christopher Vila über das Erstarken der Rechten und dessen Auswirkungen auf die Gedenkkultur.

Am Sonntagvormittag gedachten Delegierte gegenüber dem Rathaus Dachau der am 28. April 1945 von der SS Ermordeten, die die Stadt der heranrückenden amerikanischen Armee kampflos übergeben wollten, um weiteres Blutvergießen und Zerstörung zu verhindern.

Zurück im Max-Mannheimer-Haus wurden Anträge behandelt. Nach längerer Diskussion beschlossen die Delegierten, den Antrag der Kreisvereinigung Nürnberg/Fürth anzunehmen und den Berliner Appell gegen neue Mittelstreckenwaffen sowie für eine friedliche Welt zu unterstützen.

Nach dem Mittagessen erfolgten die Wahlen zum Landessprecher:innenkreis (bestehend aus fünf Personen), zum Landesvorstand sowie zu weiteren Ämtern innerhalb des Landesverbands. Ein wichtiger Teil der Konferenz war auch der lebendige Austausch zwischen den Kreisvereinigungen, bei dem Erfahrungen und Ideen für die zukünftige Arbeit geteilt wurden.

Darüber hinaus hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Ausstellung „Es geht ums Tun und nicht ums Siegen! – Münchner Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime“ zu besuchen.

Verleihung von Ehrenmedaille und Max-Fürst-Preis an Friedbert Mühldorfer

17. Juni 2025

Wir gratulieren dem Vorsitzenden unseres Traunsteiner Kreisverbandes Friedbert Mühldorfer zur Verleihung des Max-Fürst-Preises.

Seit 2002 verleiht der Historische Verein für den Chiemgau zu Traunstein Jahr für Jahr den Preis, der nach dem Traunsteiner Maler und Heimatforscher Max Fürst (1846-1917) benannt ist. Der Chiemgauer Verein würdigt heuer die großen Verdienste, die sich unser Kamerad Friedbert Mühldorfer im Rahmen der Erforschung der NS-Diktatur im Landkreis Traunstein erworben hat.

In vielen Jahrzehnten Engagement für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e. V.) veröffentlichte Friedbert Mühldorfer zahlreiche Bücher wie das längst vergriffene „Traunstein: Widerstand und Verfolgung 1933–1945“. Rund 150 Menschen waren zuletzt zur Vorstellung und Lesung seines neuen Buches „Aus Traunstein „freiwillig verzogen …“. Die Vertreibung der jüdischen Familie Holzer in der Pogromnacht 1938“ gekommen. Friedbert Mühldorfer zeichnet in diesem Buch nicht nur die Geschichte der Traunsteiner Familie Holzer und anderer Traunsteiner Jüd*innen nach, sondern wirft auch einen Blick auf die Nachkriegszeit und darauf, wie sich Hass und Hetze in einer Gesellschaft festsetzen können.

Gerade heute ist Erinnerung wichtiger denn je. Bereits im vergangenen November hatte Friedbert Mühldorfer die Ehrenmedaille der Stadt Traunstein verliehen bekommen. Auch dazu wollen wir herzlich gratulieren.

Die Verleihung des Max-Fürst-Preises findet statt am Mittwoch, 25. Juni, um 19 Uhr im Kulturforum Klosterkirche in Traunstein

8. Mai- 80 Jahre Befreiung

6. Mai 2025

8. Mai – Tag der Befreiung

Veranstaltungen in Bayern zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

📍 München

Do, 8. Mai

🕒 15:00 Uhr – Mahnwache am Marienplatz (Münchner Friedensbündnis)
🕟 16:30 Uhr – Demo & Kundgebung (Geschwister-Scholl-Platz → Platz der Opfer des NS)
🕜 13:30 Uhr – Wiedereröffnung NS-Dokuzentrum + Abendveranstaltung (19:30 Uhr)
🕕 18:30 Uhr – Lesung: „Biographie Bertl Lörcher“ (Aidshilfe) & Medizinhistorisches Panel (Altes Rathaus)

Sa, 10. Mai

🕒 15:00 Uhr – „Lebenslied“ im EWH (mit ANPI & Lendvay-Ensemble)

So, 11. Mai

🕚 11:00 Uhr – Matinee im NS-Dokuzentrum mit Ernst Grube

📍 Regensburg

Mi, 7. Mai, ab 17:00 Uhr

🗣️ Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube

📍 Gewerkschaftshaus Regensburg, Richard-Wagner-Str. 2

Do, 8. Mai, 18:00 Uhr

Kundgebung zum Tag der Befreiung am St.-Kassians-Platz – für antifaschistisches Gedenken und gegen Rechtsruck & Antisemitismus

🌹 Anschließend: Blumenniederlegung am Gedenkstein Hohes Kreuz

📍 Surberg (Traunstein / BGL)

So, 4. Mai, 13:00 Uhr

Gedenkfeier für die Opfer von Surberg – Erinnerung an das Leid der Sinti und Roma

📍 KZ-Gedenkstätte Surtal

📍 Hof

Fr, 9. Mai, 17:00 Uhr

Gedenken an den Widerstand und die Befreiung vom Faschismus

📍 Friedhof Hof (unterer Eingang Schleizer Str. / Plauener Str.)

Sa, 10. Mai, 19:00 Uhr

Konzert anlässlich der Befreiung vom Faschismus

📍 Zur Linde, Lindenstraße 2, 95028 Hof

📍 Landshut

Do, 8. Mai, ab 19:00 Uhr

Gedenken & Feiern – mit Brew Berrymore (Live), Christian Viefhaus (VVN-BdA Bayern) & Afterparty mit DJ Beardslap

📍 Nürnberg

Do, 8. Mai

🕕 18:00 Uhr – Mahnwache der VVN-BdA am Denkmal der Vertriebenen (Rathenauplatz)

Fr, 9. Mai

🕖 19:00 Uhr – Solidarische Netzwerke – In Gedenken an die Bücherverbrennung 1933

📍DESI Nürnberg, Brückenstraße 23

📍 Augsburg

Do, 8. Mai

🕠 17:30 Uhr – Kundgebung am Moritzplatz – Reden, Gedenken, Musik

📍 Freising

Do, 8. Mai

🕓 16:00 Uhr – Konzert: Lieder der Hoffnung und des Widerstands + Ausstellung & Gedenk-Rundgang

🕕 18:00 Uhr – Gedenk-Rundgang: „Hitler ist der Krieg“ mit Dr. Guido Hoyer. Treffpunkt: Stein-Kaserne.

📍Digital

Fr, 9. Mai

🕖 19:00 Uhr – Online-Gespräch mit Ernst Grube

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